Mein Zuhause 07/2018

Junge Leser 35 Ist der Rost noch zu retten? Schmeckt nach Mexiko Zutaten: 500 ml passierte Tomaten 40 g Tomatenmark 1 TL Honig 2 EL Apfelessig Je ein TL: Salz Pfeffer getrockneter Rosmarin getrockneter Oregano Und so geht’s: Tomaten mit Tomatenmark, Apfel- essig und Honig in einem Topf unter Rühren erhitzen. Gewürze dazuge- ben. Dann die Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen, bis der Ketchup so dickflüssig ist, wie du ihn haben möchtest. Wenn nötig, kannst du auch etwas Wasser hinzufügen. Abkühlen lassen, in ein passendes Gefäß füllen & servieren. Was ihr in Sachen Grill und Gesundheit wissen solltet Ganz klar: Ein Sommer ohne Grillen ist ... eigentlich undenkbar. Doch immer mehr Leute behaupten, dieser leckere Spaß wäre total ungesund. Wir verraten euch, worum es dabei geht, was dran ist und wie ihr ohne schlechtes Gewissen die Grill- zangen schwingen könnt. Weitersagen erwünscht! Krebs vomGrill? Beim Brutzeln auf dem Rost können krebs- erregende Stoffe entstehen – auch beim Gas- oder Elektrogerät. Zum Glück lässt sichdas aber leicht verhindern. Regel Num- mer eins: Gepökelte Ware gehört nicht auf den Grill! Das betrifft u.a. Fleischwurst, Schinken, Speck, Kassler, Bockwurst ... – im Zweifel den Metzger fragen oder auf der Verpackung nachschauen, ob Pökel- salz enthalten ist. Denn das verwandelt sich ab 150° C in Nitrosamine, die in grö- ßeren Mengen z.B. das Magenkrebsrisiko erhöhen. Gefahr droht außerdem durch Fett: Tropft es aus Fleisch oder Marinade in die Glut oder auf die Heizstange, bilden sich die sog. polyzyklischen aromatischen Kohlen- wasserstoffe. Sie steigen mit dem Rauch auf und lagern sich auf Wurst, Kotelett & Co. ab. (Das passiert übrigens auch, wenn mit Bier „gelöscht“ wird!) Die möglichen Folgen reichen von Hautreizungen bis zu verschiedenen Krebsarten. Dagegen hilft: die Grillschale. Damit kein Aluminium ins Fleisch übergeht, bitte erst nach dem Gril- len salzen und würzen. Schwein gehabt? Das Schwein hat in Deutschland beim Grillen weiterhin die Nase vorn – ob als Nackensteak oder Bratwurst. Ungesund kann das u.a. werden, wenn der Fettanteil wie bei der Bratwurst bei ca. 25% liegt. Von einem Exemplar geht ihr sicher nicht in die Breite; drei oder fünf sollten es aber besser nicht sein. Überraschenderweise gilt das genauso für mageres Grillgut wie Ko- telett, Schnitzel oder Hühnerbrust. Fleisch in Mengen ist nämlich schon deshalb keine gute Idee, weil unser Körper so viel Eiweiß auf einmal gar nicht verarbeiten kann. Er- nährungsprofis empfehlen: pro Grillsession höchstens 150 g und ruhig auch mal ein Stück Fisch probieren. Traut euch! Total Banane? Ole! So manch einer schwört auf Mango, Suzan auf Mais – und wir haben beides mal ausprobiert. Ergebnis: echt lecker. Ge- nauso wie Zucchinis, Auberginen, Cham- pignons, Paprika und natürlich Kartoffeln. Echte Knaller in Sachen Nachtisch sind die (in der Schale) gegrillte Banane oder die Ananas, die ihr einfach in dicken Scheiben auf den Grill legt (wenden nicht verges- sen!). Aber auch Obstspieße sind nicht zu verachten; da geht wirklich alles – von der Erdbeere über den Pfirsich bis zur Wein- traube. Kleine Früchtchen am besten ganz lassen, damit sie ihren Saft nicht verlieren. Bloß nicht mit Soße? Es ist leider wahr, dass Fertigprodukte aus dem Supermarkt neben reichlich Zucker noch viele andere unerwünschte Zutaten enthalten: Aromen, Farb- und Konser- vierungsstoffe. Die gute Nachricht: Wenn du das (mit Recht) nicht essen möchtest, kannst du deine Grill- soßen einfach selber machen. Ein erstes Rezept findest du gleich nebenan im Kasten. Viel Spaß! Mit Rücksicht schmeckt’s besser! Deshalb sind Holzkohle- grills auf dem Balkon bei uns nicht erlaubt! Alternativ bieten sich Elektrogrills an: kein Rauch, kein Feuer, kein Problem Junge Leser

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