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Die Chronik der SWB

Von der Gründung bis zur Gegenwart

Seit fast 70 Jahren ist die SWB in Mülheim an der Ruhr aktiv. Damit sind wir nicht nur Spiegel der sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern auch starker und verlässlicher Partner für die Menschen in unserer Stadt – gestern, heute und morgen.  

1951: Zum Geburtstag viel Glück!

SWB wird gegründet

In der Nachkriegszeit ist Wohnraum knapp. Überall werden Wohnungsunternehmen gegründet, um den Menschen ein neues Zuhause zu schaffen. So auch in Mülheim an der Ruhr: Die Sozialer Wohnungsbau gGmbH feiert am 12. Juni Geburtstag und beginnt noch im selben Jahr mit dem Bau von 234 Kleinwohnungen. Innerhalb der ersten 15 Jahre entstehen 3.750 Wohnungen.

1968: Schon immer alte Heimat

SWB schafft bedarfsgerechten Wohnraum

Am 24. Januar 1968 eröffnet die SWB ihre erste Altentagesstätte. Sie befindet sich in einem Neubau an der Blumendeller Straße 19, zusammen mit 36 Altenwohnungen. Schon damals eine Reaktion auf die hohe Nachfrage: 1965 liegt der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung Mülheims bei über 17 %.

1969: Hans-Böckler-Platz

SWB wird weithin sichtbar

Die Hochhäuser am Hans-Böckler-Platz. SWB beteiligt sich Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre an der Errichtung zweier Gebäude als Investor. Bis heute prägen u.a. das Technische Rathaus und das Doppelhochhaus am Hans-Böckler-Platz das Mülheimer Stadtbild. In den 1980er Jahren als sozialer Brennpunkt stigmatisiert zählt das Wohnhochhaus heute zu den begehrtesten Wohnanlagen der Stadt. Nahezu barrierefrei, attraktive Freizeitanlagen, Concierge-Service, beste Verkehrsanbindung sowie Einkaufsmöglichkeiten und eine tolle Aussicht über die ganze Stadt.

1985: Anlaufstelle für 20.000 Menschen

SWB öffnet neue Pforten

Bahnstraße 29. Das künftige Haus des Kunden ist seit 1985 Anlaufstelle für SWB-Mieter und Kunden, die es werden wollen. Bis heute ist die SWB in der Mülheimer Innenstadt zu Hause und für die Mieterinnen und Mieter da.

1990: Neuer Name, gleicher Anspruch

SWB benennt sich um

Nach Fortfall der Gemeinnützigkeit benennt sich Mülheims großer Vermieter um: Ab dem 1. Januar 1990 heißt die Gesellschaft SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH. Die Werte des Unternehmens bleiben für heute in einem Leitbild verankert. Zentraler Anspruch: Wohnraumversorgung für alle Generationen, ökologische Ausrichtung, moderne Technologien und bezahlbarer Wohnraum. 

1992: DBF

SWB hat Grund zum Feiern

Im November gründet die SWB ihre Tochtergesellschaft SWB–Dienstleistungs-, Bauträger- und Finanzservicegesellschaft mbH. Die eigenen Handwerksbetriebe sind bis heute fester Bestandteil der kundenfreundlichen Ausrichtung der SWB.

2011: Großprojekt Historisches Rathaus

SWB feiert Meisterleistung

Nach nur 27 Monaten Bauzeit übergibt die SWB das 1916 entstandene Historische Rathaus an die Stadt: frisch modernisiert, barrierefrei, energieeffizient – und das alles unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes. In Hochphasen arbeiten hier 850 Handwerker zeitgleich; sie bauen 10.000 m Gerüstfläche auf, verlegen 180.000 m Datenleitungen und bringen 25.750 l Farbe auf. Das Prunkstück, der 60 Meter hohe Rathausturm, ist eine zentrale Landmarke des Mülheimer Stadtbildes: Der Ausblick auf die Stadt am Fluss beeindruckt sogar Mülheimer.

2013: Umzug der Verwaltung und Haus des Kunden

SWB zieht komplett in die City

Ende 2013 ziehen alle SWB-Unternehmensbereiche an die Bahnstraße. Das denkmalgeschützte ehemalige Bankhaus Hanau mit der Hausnummer 25 bietet nach den Modernisierungsarbeiten moderne Arbeitsplätze für mehr als 30 Mitarbeiter. Neukunden werden direkt in der Mülheimer City bedient: in der mietbar an der Eppinghofer Straße 31.

2019: Quartiersentwicklung in Mülheim an der Ruhr

SWB denkt bei Großprojekten ganzheitlich

Möglichst vielen Menschen in Mülheim ein zeitgemäßes Zuhause bieten: Weil diese Aufgabe zunehmend dringlicher und anspruchsvoller wird, erhöht die SWB ihren Einsatz. Bis 2024 werden rund 180 Mio. Euro in Neubau, Um- und Ausbau sowie Großmodernisierung und energetische Sanierung investiert. Dass die Mieten bezahlbar bleiben, gewährleistet ein ausgewogener Mix aus frei finanzierten und öffentlich geförderten Maßnahmen. Zugleich sorgt die SWB für Wohnkomfort, der über Bauqualität, Barrierearmut und Energieeffizienz hinausgeht: mit ganzheitlichen Quartierskonzepten, die auch Mobilitätsfragen und das soziale Miteinander berücksichtigen.