Grüne Zukunft ¡ Nachdem in den vergangenen drei Jahren bereits die Bäder in allen Wohnungen saniert wurden, startet nun die Erneuerung des Außenbereichs. Die Baustelle ist eingerichtet, die Arbeiten auf den Mastkletterbühnen haben begonnen. Damit ist der Auftakt für die Arbeiten an Haus Nr. 9 gemacht, dem niedrigeren der beiden Hochhäuser. Im Juni rückte die Firma an, die die Mastkletterbühnen aufbaute. Diese Bühnen reichen bis zum Dach und wurden zunächst an der Süd- und an der Ostfassade von Haus Nr. 9 montiert. Insgesamt sind sechs Bühnen im Einsatz. Der Aufbau jeder einzelnen Bühne dauert etwa eine Woche. Sobald ein Fassadenbereich bearbeitet ist, wird die jeweilige Bühne wieder ab- und an der nächsten Hausseite neu aufgebaut. Sobald die erste Bühne stand, begannen dort schon die Vorarbeiten. Unter anderem wurden die noch vorhandenen Jalousien demontiert. Nach der Sanierung werden sie nicht ersetzt. Künftig sollen Paneele und modernes Fensterglas dabei helfen, Sonneneinstrahlung und Wärme besser abzuhalten. Was auf die Mieter zukommt Für die Mieter bedeutet die Sanierung vor allem eines: Es wird über längere Zeit sichtbar und hörbar gearbeitet. So kommt es zu Einschränkungen der öffentlichen Gehwegflächen und zu einer geänderten Wegeführung auf dem Gelände, Fußgängerumleitungen werden beschildert. Die Wegeführung kann sich je nach Bauphase ändern, zeitweise ist auch der Hintereingang nicht nutzbar. Sobald die Arbeiten an einem Fassadenabschnitt beginnen, werden die Zugangstüren zu den Balkonen mit provisorischen Brüstungen gesichert. Ab diesem Zeitpunkt dürfen die Balkone nicht mehr betreten, die Türen aber zum Lüften geöffnet werden. Die Sperrung soll bis zur geplanten Freigabe der Balkone von Haus-Nr. 9 im September 2027 andauern. Auch die Sicht aus den Fenstern wird zeitweise eingeschränkt sein. Das liegt daran, dass nach dem Einsatz der Mastkletterbühnen an den in Arbeit befindlichen Fassadenabschnitten Gerüste aufgebaut werden. Diese bleiben dann bis zum Abschluss der Arbeiten stehen. An der Südfassade ist der Aufbau des Gerüsts für September vorgesehen, an der Ostfassade voraussichtlich im Februar des kommenden Jahres, dann folgen die anderen beiden Hausseiten. Hinzu kommt, dass bestimmte Arbeiten nicht leise erledigt werden können. Wenn Fassadenplatten entfernt, Betonflächen instandgesetzt oder Balkonbauteile abgetragen werden, wird dies zeitweise mit Lärm verbunden sein, dafür wird es hinterher aber umso schöner. So laufen die Arbeiten ab An jeder Mastkletterbühne wird oben ein Kran angebracht. Mit seiner Hilfe werden die Balkonbrüstungen gesichert, anschließend Stück für Stück abgetrennt und auf die Bühne gehoben. Wenn die Bühne ihre Volllast erreicht hat, wird sie nach unten gefahren. Alleine eine Fahrt von ganz oben nach unten dauert sieben Minuten. An der Südseite (und später zum größten Teil auch an der Nordseite) werden die schmalen Laufbalkone vollständig zurückgebaut. Sie entfallen im Rahmen der Sanierung. Auf der Ostseite bleiben die regulären Balkone der Mieter erhalten. Dort werden die Brüstungen der Balkonplatten entfernt und später neu aufgebaut. Im Anschluss daran geht es an die Fassadenplatten. Schließlich wird noch die Betonoberfläche der Balkonplatten saniert und neu aufgebaut. Erst dann werden die neuen Brüstungen angebracht. Sind diese montiert, kann die Mastkletterbühne weiterwandern, das Gerüst wird aufgebaut. Es folgen die Abdichtung und Herrichtung der Balkone und der Wiederaufbau der Fassade. Parallel dazu werden an der Südseite die Elemente für die Photovoltaikanlage vormontiert. Sobald das Gerüst steht, werden neue Fenster eingebaut. Auch das Dach von Haus Nr. 9 wird gedämmt und neu abgedichtet. So sieht das Haus später aus Nach der Sanierung wird sich das Hochhaus deutlich verändern. Bis einschließlich zur siebten Etage erhalten die Balkone Metallgeländer, an denen die Elemente mit den echten Pflanzen montiert werden. Auf der Innenseite bekommen diese Balkone zusätzlich eine neue Verkleidungsplatte. Ab der achten Etage werden grüne Glasbrüstungen eingebaut, welche undurchsichtig, aber lichtdurchlässig sind. Wenn Süd- und Ostseite fertig sind, wandern die Mastkletterbühnen an die Nord- und Westseite. Dort werden die Arbeiten in ähnlicher Weise fortgesetzt. An der Nordseite gibt es aber eine Besonderheit: Hier wird ein längeres Element mit echter Begrünung angebracht. Bitte um Verständnis Die Sanierung bringt für die Mieter Einschränkungen mit sich. Gleichzeitig entsteht hier aber ein zukunftsweisendes Projekt, das modernes Wohnen, Klimaschutz und Begrünung miteinander verbindet. Oder anders gesagt: Bevor das Hochhaus zum grünen Hingucker wird, trägt es erstmal Bauhelm. Die SWB bittet alle Mieter um Verständnis für die anstehenden Arbeiten. Der Zeitplan im Überblick Die SWB rechnet derzeit mit folgendem Ablauf: • Südseite Haus Nr. 9: Fertigstellung noch in diesem Jahr • Nordseite Haus Nr. 9: voraussichtlich bis Juni 2027 • Ost- und Westseite Haus Nr. 9: voraussichtlich bis September 2027 • Haus Nr. 7: Start der Fassadenarbeiten etwa ab Februar 2027 Wichtig für die Bewohner von Haus Nr. 7: In diesem Jahr finden dort noch keine Bauarbeiten an der Fassade statt.
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