SWB Mietermagazin 1|26

wohnlich ž¡ Die Planungen für die Sanierung der Häuser laufen. Gasheizungen sollen künftig die Gebäude mit zentralen Luft-Wasser-Wärmepumpen versorgt werden, ergänzt durch Wohnungsstationen und eine dezentrale Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Sanierung erfolgt in bewohntem Zustand, also während laufender Mietverhältnisse. Klar ist schon jetzt: Das Projekt ist technisch und organisatorisch anspruchsvoll. Ziel ist es, den Bestand energetisch deutlich zu verbessern und gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen. Auch bei den Energiestandards ist viel geplant. Der modernisierte Bestand soll die EffizienzhausStufe 55 EE erreichen, die neu entstehenden Wohnungen in der Aufstockung den Standard Effizienzhaus 40. Für das Gesamtprojekt wird ein Netto-Null-Standard angestrebt. Im bisherigen Bestand gibt es Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern. Die neuen Wohnungen in den aufgestockten Etagen werden als Zwei-Zimmer-Wohnungen gebaut. Beim Ausstattungsstandard soll es keine Unterschiede geben: Die neuen Wohnungen erhalten den SWB-Ausstattungsstandard, ebenso leer werdende Wohnungen im Bestand, die im Zuge der Maßnahme einzelmodernisiert werden. Auch optisch soll ein stimmiges Gesamtbild entstehen. Eine klassische Angleichung von Alt und Neu ist dabei nicht vorgesehen. Stattdessen sorgen die vorgesetzten Module für eine neue, einheitliche Fassadenansicht. Ob zusätzlich statische Anpassungen nötig sind, wird derzeit noch geprüft. Verändern wird sich auch die Situation rund um das Parken. Die vorhandenen Garagen werden abgerissen, der erforderliche Parkraum wird anschließend neugestaltet. Außerdem wird E-Mobilität entsprechend den gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. Finanziert werden soll das Vorhaben über einen Fördermix aus Mitteln der NRW.BANK und der KfW. Der Bauantrag soll im Juni 2026 gestellt werden. Weitere Aussagen zum Zeitplan sind derzeit noch nicht möglich. Fest steht aber schon jetzt: An der Saarner Straße und am Laubecks Weg entsteht ein Projekt, das Bestehendes bewahrt, energetisch verbessert und zugleich neuen Wohnraum schafft. Genau diese Verbindung macht das Vorhaben für die SWB so besonders.

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