Previous Page  3 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 3 / 32 Next Page
Page Background

3

Inhalt

Editorial

3

Wohnen 2.0 –

Die Zukunft des Wohnens

4

Heißen: Fest zum erfolgreichen

Abschluss der energetischen

Sanierungsarbeiten im Quartier

Hinnebecke/Sarnsbank/Wiescher Weg 6

Aus Leidenschaft für gutes Essen 8

Newsticker

9

Wie wohnt es sich im Quartier...

Tilsiter Straße?

10

Grüne Ecke

12

Planmäßige SWB-Fertigstellungen

in Dümpten

14

Im Fokus: CO

2

-Einsparung

15

Mülheim verändert sich…

das „Saarn-Center“

16

dümpscheskarree:

Klimafreundliches Smart Living an

Oberheid- und Schaaphausstraße 18

Heizung entlüften – kinderleicht,

schnell selbst gemacht!

20

Was tun, wenn es brennt?

21

Neue Mitarbeiter

22

Gute Nachbarschaft feiert

23

65 Jahre SWB –

65 Jahre am Puls der Zeit

24

50 Jahre bei SWB zu Hause

24

Drachenboot-Team auch beim

Drachenboot-Festival 2016 auf

dem Treppchen

25

Preis Soziale Stadt: SWB übergibt

Preisgeld an Projektpartner

25

Sponsoring

26

Junge Leser

27

Kreuzworträtsel

30

Öffnungszeiten

montags – mittwochs 09:00 – 12:00 Uhr

sowie

13:30 – 15:00 Uhr

donnerstags

09:00 – 12:00 Uhr

sowie nachmittags nach Vereinbarung

freitags

09:00 – 12:00 Uhr

Kontakt:

Telefon: 45002–0, Telefax: 45002–155,

E-Mail: info@swb

–mh.de

Reparatur- und Notfallservice:

Telefon: 45002–555, –556

gerne bin ich der Einladung gefolgt, für das Magazin „Mein Zuhause“ einige Worte zum

Thema Nachbarschaft und bürgerschaftliches Engagement zu schreiben. Denn zu einem guten

Wohngefühl gehört doch ganz wesentlich auch eine gute Nachbarschaft. Und die kommt nicht

von selbst, sondern braucht Menschen, die aufeinander zugehen, ihre Türen öffnen, ein Ohr und

manchmal auch eine Tasse Mehl füreinander übrig haben. Nachbarn sind in unserer mobilen

Zeit oft näher beieinander als die Familie. Aber nicht überall bedeutet das, dass sie einander

auch wertschätzen und unterstützen. Oft bedeutet es nicht einmal, dass sie sich grüßen und

voneinander mehr als den Namen kennen. In unseren Quartieren gibt es aber mehr und

mehr engagierte Menschen, die die Anonymität durchbrechen wollen. Sie engagieren sich

freiwillig für eine gute Nachbarschaft, gründen Nachbarschaftsinitiativen oder Tauschringe,

helfen sich gegenseitig oder veranstalten regelmäßig Nachbarschaftsfeste, um sich besser

kennen zu lernen. Gerade der Austausch zwischen den Generationen klappt oft besonders gut.

Schülerinnen und Schüler helfen den Älteren beim Einkauf oder Rasenmähen. Junge Eltern

finden in der Seniorin nebenan eine dringend benötigte Babysitterin. Kinder erhalten Hilfe beim

Lernen durch einen pensionierten Nachbarn. In der Arbeit des Centrum für bürgerschaftliches

Engagement e.V. (CBE) finden sich immer wieder Ehrenamtliche, die auch über ihr Wohnviertel

hinaus Nachbarschaftshilfe anbieten möchten. Die „Heinzelwerker“ etwa sind eine Gruppe

von Ehrenamtlichen, die dabei helfen, kleine handwerkliche Hilfen für Menschen zu leisten,

die ihre Glühbirne nicht selbst wechseln oder das Bild nicht selbst aufhängen können. Auch

die Lila Feen helfen Nachbarinnen, die alleinerziehend sind, bei der Betreuung der Kinder. Gut

funktionierende Nachbarschaften helfen aber auch neuen Nachbarn, besser anzukommen und

sich einzuleben. Die SWB hat sich sehr für die Unterbringung der Flüchtlingsfamilien in Mülheim

engagiert und viele Mieterinnen und Mieter der SWB haben sich als gute Nachbarn aktiv

eingebracht, um den Geflüchteten beim Aufbau eines neuen Zuhause zu helfen.

Gemeinsam haben SWB und CBE Talentwerkstätten in Styrum und Heißen aufgebaut. Diese

sind Orte, an denen sich Nachbarn über alle kulturellen und sprachlichen Grenzen hinweg

begegnen können, um gemeinsam Ideen und Talente zu entwickeln. Hier findet sich von der

Fahrradwerkstatt, der Nähwerkstatt über den Handwerks- oder Sprachkurs bis hin zu Musik- und

Sportangeboten ein breites Angebot für alle Nachbarn.

Das ganzheitliche Konzept von SWB und CBE, das gemeinsammit der Stadt Mülheim und vielen

Vereinen und Akteuren vor Ort umgesetzt wurde, hat 2016 den bundesweiten „Preis für soziale

Stadt“ erhalten. Diese Anerkennung freut uns alle. Mit Leben gefüllt werden diese Konzepte

und auch gute Nachbarschaften insgesamt durch Menschen, die sich engagieren und den ersten

Schritt aufeinander zu wagen! Probieren Sie es doch einfach selbst einmal aus.

Editorial

Liebe Leserin,

lieber Leser,

Michael Schüring

CBE-Geschäftsführer