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Service

Feuer in Wohnhäusern haben viele

Ursachen. Dazu zählen vergesse-

ne brennende Kerzen, Fettbrände

in der Küche, technische Defekte,

schlecht belüftete Elektrogeräte und

vieles mehr. Die jährlichen Folgen

in Deutschland: rund 400 Brandto-

te, rund 4.000 Brandverletzte. Vor

allem nachts werden Brände zur

tödlichen Gefahr. Bei einem Brand

führt dabei nicht unbedingt das Feuer

zum Tod, sondern der Rauch. Bereits

drei Atemzüge hochgiftigen Brand-

rauchs können tödlich sein, die Opfer

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Was tun, wenn es brennt?

Ruhe bewahren und über den

Notruf 112

oder den Feuermelder

die Feuerwehr alarmieren!

Nennen Sie Ihren Namen und die Adresse des Brandortes!

Bekämpfen Sie den Brand, aber bringen Sie sich nicht in Gefahr!

Bringen Sie sich in Sicherheit und warnen Sie Ihre Familie und Ihre

Nachbarn! Benutzen Sie keine Aufzüge, da die Gefahr der Erstickung

durch Rauch besteht!

Erwarten Sie die Feuerwehr und weisen sie ein!

Machen Sie sich bemerkbar, wenn der Fluchtweg nicht mehr passierbar

ist: Bleiben Sie in dem Raum, in dem es nicht brennt, schließen die

Tür und winken und rufen Sie durch das Fenster.

Die Feuerwehr hilft Ihnen und rettet Sie!

Springen Sie niemals aus

dem Fenster, sofern Sie die Feuerwehr nicht dazu auffordert!

Schließen Sie alle Türen, damit sich Rauch und Feuer nicht ausbreiten

können!

Falls es trotz aller Vorsicht dennoch brennt,

gelten folgende Verhaltensregeln:

werden im Schlaf bewusstlos und

ersticken dann. Deshalb sind Rauch-

warnmelder die besten Lebensretter

in Gebäuden. Bis zum 31.12.2016, so

sieht es der Gesetzgeber vor, müssen

deshalb in NRW alle Schlafräume,

Kinderzimmer und alle Flure, über

die Rettungswege von Aufenthaltsräu-

men führen, mit Rauchwarnmeldern

ausgestattet sein. Diese Vorgaben hat

die SWB in all ihren 8.520 Wohnungen

erfüllt. In Ländern, in denen Rauch-

melder schon länger Vorschrift sind,

konnte die Rauchopferquote so um

30 % reduziert werden.

„Vermeiden können Rauchmelder

Brände natürlich nicht“, so die Mül-

heimer Feuerwehr und verweist auf

die Internetseite

www.brand-feuer.

de

, auf der mögliche Brandursachen

anschaulich erläutert und Präventi-

onsmaßnahmen aufgezeigt werden.

Das für diese Seiten verantwortliche

und institutionsübergreifende Netz-

werk bietet zudem auf

facebook

unter

brand-feuer.de

interessante,

monatlich erscheinende Artikel zum

Thema.

Quelle: Stadt Mülheim an der Ruhr, Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Zivilschutz