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Östlich und westlich der A40 planmäßige

SWB-Fertigstellungen in Dümpten

Seit Sommer 2012 standen die Bau-

maschinen im Quartier rund um die

Frintroper Straße 9 und 11 nicht still.

Modernisierungen, Um- und Ausbauten

im großen Stil, das Anpassen von Wohn-

raum an moderne Ansprüche, Sanierung

auf energetischen Neubaustandard,

generationenübergreifendes Wohnen

– all das sind Schlagworte, die grob

erahnen lassen, welche umfangreichen

Maßnahmen die SWB hier in den ver-

gangenen Jahren durchgeführt hat.

Jüngste Fertigstellung: Die Gebäude

an der Frintroper Straße mit den Num-

mern 9 und 11. Am 1. November konn-

ten die neuen Mieter endlich beginnen,

400 moderne Quadratmeter Wohnraum,

zum Teil barrierereduziert, in ihr neues

Zuhause zu verwandeln. Knapp sieben

Monate Bauzeit sind seit dem Freizie-

hen der Gebäude vergangen. Tonnen-

weise Zement und Steine, rund 1.400

Meter Kabel, 182 Steckdosen sowie 334

Meter Wasser- und 486 Meter Heizungs-

leitungen sind hier verbaut worden.

Alle Wohnungen erhielten einen groß-

zügigen, nach Süd-Westen ausgerich-

teten Balkon, der herrliche Sonnen-

stunden am Nachmittag verspricht.

Schon während der Bauphase waren

sechs der insgesamt acht Wohnungen

à 55 m

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erfolgreich vermietet worden.

Zum Erstbezug im November waren

dann alle Wohnungen vergeben. Er-

freulicherweise zog es auch einige

vormalige Mieter dieser Adressen

wieder zurück ins heimische Quartier.

In vollvermietetem Zustand erfolgte

dahingegen die energetische Sanie-

rungsmaßnahme westlich der A40: Die

Häuser an der Kappenstraße 12-18

wurden auf einen KfW-Effizienzhaus

70-Standard gebracht. Nach Dämmung

der Fassaden und Geschossdecken und

Neueindeckung der Dächer, dem Ein-

bau von Drei-Scheibenverglasung in ei-

nigen Wohnungen sowie dem Anschluss

der Häuser an das bestehende medl-

Blockheizkraftwerk an der Nordstraße,

benötigen die Häuser heute nur noch

70 % der Jahresprimärenergie eines

vergleichbaren Standard-Referenzhau-

ses nach Energieeinsparverordnung.

Die aus den Maßnahmen resultierende

Dichtheit der Wohnräume machte ein

Lüftungskonzept notwendig. Aus die-

sem Anlass wurden feuchtegesteuerte

Lüfter auf allen Fenstern angebracht.

Sobald sich zu viel Feuchtigkeit an-

sammelt, sorgen diese für eine soge-

nannte Mindestluftwechselrate, um

Schimmel vorzubeugen. „Selbstver-

ständlich entbindet das die Bewohner

nicht vom regelmäßigen Lüften der

Wohnräume!“ Darauf weist Christo-

pherus Meskath, Teamleiter der Abtei-

lung Architektur- und Ingenieurleis-

tungen hin.

Beide Projekte, links wie rechts der

A40, zeigen sich nun in einem neuen

Gewand und tragen zu einer deutlichen

Aufwertung des Stadtbildes bei.

Modernisierung