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besondere Ansprüche an den Lebens-

raum, siedeln Pflanzen mit besonderen

Mikroorganismen an. Wie zum Beispiel

Schmetterlingsblütler (Erbsenstrauch

gelb blühend), dessen Knöllchenbak-

terien an der Wurzel in der Lage sind,

Stickstoff aus der Luft zu binden und

als Nährstoff zur Verfügung zu stellen.

Von diesem Stickstoff profitieren auch

die benachbarten Pflanzen.

Die Baum- und Strauchauswahl soll

sich in einem ausgewogenen Verhältnis

zu den vorhandenen Rasenflächen und

dem Altbaumbestand befinden. In Zu-

kunft wird die Auswahl unserer „neuen

Bäume“ siedlungsgerecht und den

besonderen innerstädtischen Verhält-

nissen angepasst sein.

Die Bäume dürfen von Natur aus nicht zu

hoch oder zu groß werden, sodass keine

Beeinträchtigungen der Wohnräume und

der benachbarten Pflanzen entstehen

(Stichwort: Licht- und Wasserhaushalt).

Die Strauchauswahl richtet sich nach

den Boden- und Wasseransprüchen der

verschiedenen Pflanzengesellschaften

und auch nach deren besonderen Licht-

ansprüchen. Gleichzeitig verbinden wir

Altes mit Neuem und sind bestrebt ein

ökologisches und nachhaltiges Verhältnis

zu schaffen, das auch den künftigen

Ansprüchen gerecht wird.

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