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Rund 550.000 m

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Grünflächen und Gär-

ten gehören zu den SWB-Liegenschaften

– und die haben gut zu tun. Sie steigern

in vielerlei Hinsicht die Aufenthalts- und

Lebensqualität unserer Bewohner. Sie

ermöglichen durch ihre Farb-, Form-

und Wuchsvielfalt eine individuelle

Gestaltung des Grüns in unseren Quar-

tieren, sie verbessern das städtische Ma-

kro- und Mikroklima, bilden Sauerstoff,

binden Schadstoffe, entlasten unseren

Lebensraum um Kohlendioxid und sind

Lebensraum für zahlreiche Organismen.

Dabei haben es unsere pflanzlichen

Experten schon immer mit sehr beson-

deren Standortbedingungen zu tun;

städtische Wuchsräume sind in der

Regel durch ungünstige Wachstumsbe-

dingungen und komplexe Stressfaktoren

charakterisiert: Verdichtete Böden, Alt-

lasten aus der Kriegszeit und verkehrs-

belastete Flächen haben Einfluss auf

den Nährstoff-, Bodenluft- und Wasser-

haushalt unserer Pflanzen.

Dem Nährstoffentzug durch Entfernung

des Grünschnittes und der Laubent-

sorgung wird seitens der SWB durch

besondere Bearbeitungstechniken beim

Mähen vorgebeugt.

Durch die Mulchmähtechnik bis weit in

den Herbst hinein verbleiben die orga-

nischen Anteile in den Anlagen, sodass

auf zusätzliche Düngungen verzichtet

werden kann.

Zur Anpassung unserer Grünanlagen

an den Klimawandel, mit dem die

Anfälligkeit gegenüber Schäden noch

weiter steigt, ist es wichtig, die Anla-

gen fit für die zunehmende Belastung

zu machen und die Voraussetzungen

für eine gesunde, vitale und ver-

kehrssichere Pflanzenentwicklung zu

schaffen.

Neben den Pflegearbeiten setzen wir

deshalb auf „gute Nachbarschaft“.

Dazu vergesellschaften wir gezielt

verschiedene Pflanzen mit anderen

Pflanzen, nehmen Rücksicht auf

Grüne Ecke

Grüne Nachbarschaftshilfe

Ob unsere Pflanzen gut gedeihen

kommt auf den Nebenmann an