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Wohlfühlwärme ist subjektiv. Der

eine mag den heißen Sommer, der

andere zieht sich lieber im Winter

warm an. Das gilt jedoch nur für die

Außentemperatur. Wenn es um den

Innenraum geht, sind sich die meisten

Menschen einig und geben Tempera-

turen um die 21 Grad als optimal an.

Doch, so schreibt das Bundesamt für

Umweltschutz auf seiner Internet-

seite, „jedes Grad Raumtemperatur

mehr verteuert die Heizkostenrech-

nung“. Allerdings sei es auch nicht

empfehlenswert, zu wenig zu heizen:

„Es wird ungemütlich und die Schim-

melgefahr steigt.“ Richtiges Heizen

und Lüften kann also Heizkosten und

zugleich den C0

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-Ausschoss senken,

das Portemonnaie und die Umwelt

schonen sowie Schimmelbildung ver-

meiden.

Tipps wie man richtig heizt und lüftet

gibt beispielsweise eine Broschüre,

die die SWB für ihre Mieter zusam-

mengestellt hat und die sowohl im

Hause der SWB erhältlich als auch

leute des Bundesamts besser, jeden

Raum einzeln zu heizen: „Das ,Über-

schlagenlassen’ eines nicht geheizten

Raumes führt nur feuchte Luft in den

anderen Raum; diese schlägt dort

ihre Feuchtigkeit nieder.“

Natürlich trägt auch die SWB ihren

Teil dazu bei, dass bei ihren Mie-

tern zu Hause Wohlfühlwärme ohne

unnötigen Energieverlust herrscht.

Jedes Jahr nimmt das Wohnungsun-

ternehmen energetische Sanierungen

vor, dämmt Fassaden, behebt Käl-

tebrücken und tauscht alte Fenster

aus. „Die SWB hat auf dem Weg der

nachhaltigen Bewirtschaftung bereits

ganz erhebliche Anstrengungen un-

ternommen, um für die Zukunft gut

aufgestellt zu sein“, betont SWB-

Geschäftsführer Ulf Lennermann. Die

damit einhergehende Verbesserung

der Energieeffizienz ist für die Mieter

tatsächlich spürbar.

im Internet abrufbar ist. Darin wird

unter anderem eine einfache Faustre-

gel genannt: „Lüften Sie mindestens

zwei- bis viermal täglich, je nachdem

wie oft Sie sich in den Räumen auf-

halten.“ Damit meinen die Verfasser

„kurzes Querlüften“. Das bedeutet,

dass gegenüberliegende Fenster und

auch eventuelle Türen dazwischen

weit geöffnet werden, um die Luft

in den Räumen möglichst schnell

komplett auszutauschen. Während

des Querlüftens empfiehlt es sich,

die Heizungen abzustellen, um nicht

direkt nach draußen zu heizen.

Das Bundesamt für Umweltschutz rät

zudem: „Heizkörper nicht abdecken

oder zustellen, da die erwärmte Luft

sich sonst nicht im Raum verteilen

kann. Das heißt: Möbel und Vorhänge

gehören nicht vor Heizkörper und

Thermostatventile.“ Geschlossene

Rollläden können den Wärmeverlust

zudem um etwa 20 % verringern. Zu-

gezogene Vorhänge verstärken diesen

Effekt. Zudem ist es laut der Fach-

Service

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Wohlfühlwärme

Richtiges Heizen und Lüften spürt

man auch in der Geldbörse