Previous Page  3 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 3 / 32 Next Page
Page Background

„Mein Zuhause“ ist der Titel dieses Magazins. Mir scheint

es gerade in der heutigen Zeit wichtig zu sein, sich mit

dem Begriff „Zuhause“ näher zu beschäftigen. Die viel

zitierten „eigenen vier Wände“ geben vielen von uns ein

zugleich freies und sicheres Gefühl und sind damit für die

meisten Menschen von großer Bedeutung.

Deshalb ist es unsere Aufgabe, angemessenen und nicht

zuletzt auch bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen

bereit zu stellen. Eine steigende Zahl von Menschen ist

auf finanzielle Unterstützung durch die Sozialbehörden

angewiesen. Sie benötigen nicht nur lebenswerten, sondern auch günstigen Wohnraum.

Familien haben andere Anforderungen an ihr (Wohn-)Umfeld als ältere oder gar hoch-

altrige Menschen. Und die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen

mit Behinderungen wird in Zukunft zunehmend besondere Anforderungen an eine

barrierefreie Wohnungsgestaltung stellen.

Diese unterschiedlichen Wohnbedürfnisse müssen dabei nicht nebeneinander oder

gegeneinander stehen. Alternative Wohnformen wie z.B. generationsübergreifende

Wohn- oder Hausgemeinschaften sind dabei nur ein Ansatz von vielen, um neue Wege

des Zusammenlebens zu gehen und gemeinsam ein „Zuhause“ zu gestalten. Auch der

eigene Stadtteil, das eigene Viertel gewinnt wieder zunehmend an Bedeutung, weshalb

immer häufiger quartiersorientierte Aspekte bei der Gestaltung von Wohnraum und

Wohnumfeld Beachtung finden.

Die Schaffung, Erhaltung und (Um)Gestaltung von Wohnraum und Wohnumfeld ist eine

Aufgabe, die wir nur gemeinsam lösen können. Wohnungsbaugesellschaften, private

Immobilieneigentümer, Stadtverwaltung und auch viele engagierte Akteure aus der

Zivilgesellschaft müssen daran zusammen arbeiten - damit Wohnraum für ganz unter-

schiedliche Bedürfnisse zur Verfügung gestellt werden und dieser Wohnraum ein Zu-

hause werden kann. Dabei hat die Zusammenarbeit zwischen der SWB GmbH und der

Stadtverwaltung immer eine ganz besondere und wesentliche Rolle gespielt.

Im Jahr 2014 hat die Notwendigkeit, Asylsuchende aus den Krisengebieten der Welt in

Mülheim an der Ruhr aufzunehmen, diese Zusammenarbeit für uns nochmals besonders

bedeutsam werden lassen. So haben wir bislang immer noch erfolgreich Asylsuchende

nicht in Gemeinschaftsunterkünften, sondern dezentral in Wohnungen über das Stadt-

gebiet verteilt untergebracht. Die steigende Zahl der Menschen, die uns in diesem Jahr

zugewiesen wurden, stellte uns als Stadtverwaltung dann doch vor große Probleme,

weiterhin eine dezentrale Unterbringung sicherzustellen. Das Angebot der SWB GmbH,

Wohnungen auch in den Siedlungsgebäuden an der Gustavstraße zur Verfügung zu

stellen, war für uns daher eine sehr große Unterstützung. Dafür und für die sehr gute,

engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanke ich mich an dieser Stelle sehr

herzlich bei der SWB GmbH. Denn nur durch diese Unterstützung der SWB GmbH ist es

uns letztlich gelungen, für die nächsten Jahre den Menschen, die aus ihrer Heimat

fliehen mussten, ein Zuhause in Mülheim an der Ruhr geben zu können.

Ulrich Ernst

Stadt Mülheim an der Ruhr

Beigeordneter für Bildung, Soziales, Jugend,

Gesundheit, Sport und Kultur

3

Editorial

Inhalt

Editorial/Inhalt

3

Modernisierung abgeschlossen 4

Energetische Sanierung

schreitet voran

5

In der Ruhe von Speldorf

6

Auch im Winter gibt´s viel

zu erleben

8

Halloween–Party im Saarn-Center 9

Ümit Güzel hilft den neuen

Bewohnern bei der Integration 10

Beste Stimmung bei

Nachbarschaftsfesten

12

Ela schlug mit Wucht ein

14

Nach dem Unwetter

16

Baumpaten gesucht

17

Vier Gewerke in einer Abteilung 18

Neue Mitarbeiter

20

Per Fingerdruck zum neuen

Zuhause

20

Neuer Aufsichtsrat informierte

sich über Bauprojekte

21

50 Jahre bei SWB zuhause

22

Veranstaltungen am Kloster

kamen bestens an

23

Für ein gesundes Lächeln

24

Neues Trainingsgerät für

Drachenboot-Mannschaft

25

Damit SWB-Mieter möglichst

lange im eigenen Zuhause

bleiben können

26

Neue Marler Baugesellschaft

schließt sich WIR-Kooperation an 27

WIR-Vorstand: neue Mitglieder 27

Azubi-Beitrag kam bestens an 28

SWB unterstützt Kinderschutzbund 29

Freundschaftsspiel gegen

Ex-Profis

29

Kreuzworträtsel

30

Öffnungszeiten

montags – mittwochs 09:00 – 12:00 Uhr

sowie

13:30 – 15:00 Uhr

donnerstags

09:00 – 12:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

donnerstags

14:00 – 18:00 Uhr

freitags

09:00 – 12:00 Uhr

Kontakt:

Telefon: 45002–0, Telefax: 45002–155,

E-Mail:

info@swb–

mh.de

Reparatur- und Notfallservice:

Telefon: 45002–555, –556

Liebe Leserinnen, liebe Leser,