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SWB ist verpflichtet, für die Zinserträge,

die durch die Hinterlegung von Mietkauti-

onen erzielt werden, Körperschaftssteuer

an das Finanzamt abzuführen. Diese liegt,

je nach Höhe der Kaution, bei 2 bis 10 Cent

im Jahr. Mieter können diese Beträge im

Rahmen ihrer Steuererklärung gegen Vorlage

einer Bescheinigung erstattet bekommen.

Wer eine Steuererklärung fertigt und eine

entsprechende Bescheinigung wünscht, wird

gebeten, sich bei der Abteilung Rechnungs-

wesen zu melden. Ansprechpartnerinnen

sind Marina Moos, Tel. 45002 - 209, moos@

swb-mh.de, und Johanna Meyer, Tel. 45002 –

248,

meyer@swb-mh.de.

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Ein silbernes Berufs-Jubiläum feierte Andrea

Görres Anfang Dezember: Seit 25 Jahren ist

die Mitarbeiterin der Abteilung Wohnungs-

wirtschaft bei SWB angestellt. Wir danken

ihr für ihren langjährigen und intensiven

Einsatz.

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Im „Haus des Kunden“ an der Bahnstraße 29

finden SWB-Mieter und alle, die es werden

wollen, sämtliche Ansprechpartner unter

einem Dach. Für das Wohnungsunternehmen

war das der Grund, das Besucherleitsystem

zu optimieren und so Arbeitsabläufe zu

vereinfachen und zu beschleunigen. Kunden,

die sich am Empfang bei Birgit Schürenberg

und Tanja Kramer melden, bekommen von

den beiden Mitarbeiterinnen nicht nur eine

Nummer ausgehändigt, sie werden von

ihnen zudem detailliert mit ihrem Anliegen

ins System eingebucht. „Dadurch ist der

zuständige Mitarbeiter schon im Vorfeld gut

informiert und vorbereitet. Zudem muss

der Kunde nicht alles doppelt und dreifach

erzählen“, nennt Birgit Schürenberg einen

für sie klaren Vorteil des Systems. Sollte

ein Kunde mehr als einen Ansprechpartner

aufsuchen müssen, hilft das neue Leitsystem

ebenfalls, denn die Mitarbeiter tauschen be-

nötigte Informationen aus. Davon profitieren

letztlich beide Seiten.

Unternehmen

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Ein Großteil der SWB-Bestände stammt

aus den 50er und frühen 60er Jahren,

in denen der Schwerpunkt der Ge-

schäftstätigkeit zur Linderung der Woh-

nungsnot auf der schnellen Errichtung

von Wohnraum lag. Diese Bauweise

entspricht in ihrer Ursprungsform nicht

mehr dem Anspruch der heutigen Zeit

und wird daher seit Jahren umfassend

modernisiert. „Barrierefreiheit“ war

seiner Zeit schlicht kein Thema, daher

ist es sehr aufwendig, teilweise auch

baulich nicht möglich, diese Bestände

barrierefrei zu gestalten. Gleichwohl

stellt sich die Gesellschaft den Heraus-

forderungen, die etwa der demografi-

sche Wandel mit sich bringt. Dass SWB

dabei innovative Wege beschreitet, die

nachahmenswert sind, bestätigte der

Gesellschaft nun auch die Bundesar-

beitsgemeinschaft Wohnungsanpassung.

Diese lobte zu ihrem 20-jährigen Be-

stehen einen Wettbewerb für Projekte

aus, die das Ziel haben, im Bestand

Barrierefreiheit zu fördern. SWB nahm

daran mit dem Rückbau des Gebäudes

Bottenbruch 51/53 teil und belegte

damit am Ende den vierten Platz.

Zwei Monate lang erarbeiteten Alina

L‘hoest und Tobias Paßlack den Wett-

bewerbs-Beitrag. Die beiden Auszubil-

denden, die damals am Ende des ersten

Lehrjahres standen, lasen sich dazu in

das Projekt ein, bei dem aus einem

achtstöckigen Hochhaus ein vierstöcki-

ges, barrierefrei ausgebautes Gebäude

Bundesweiter Wettbewerb:

Azubi-Beitrag

kam bestens an

wurde. Dazu gingen die beiden jungen

Mitarbeiter, die bei SWB zu Immobilien-

kaufleuten ausgebildet werden, durch

verschiedene Abteilungen und sprachen

mit den jeweiligen Projektverantwortli-

chen: für die architektonische Planung

zum Beispiel, für die Finanzierung oder

auch für die Öffentlichkeitsarbeit.

Gerade dieser abteilungsübergreifende

Aspekt des Projektes, sagt Dennis Bött-

cher, Leiter der Abteilung Vermietung,

machte das Projekt für Auszubildende

interessant. Alina L‘hoest jedenfalls

fand es spannend, in so viele verschie-

dene Bereiche Einblick zu erhalten:

„Wir wurden in allen Abteilungen super

unterstützt.“

Am Ende entstanden zwei Plakate,

die die Auszubildenden mit Hilfe eines

Mitarbeiters der Marketing-Abteilung

gestalteten und die alles Wissenswerte

zum Projekt anschaulich darstellen.

Die Jury der Bundesarbeitsgemein-

schaft Wohnraumanpassung jedenfalls

war begeistert und wählte das Mülhei-

mer Projekt aus insgesamt 31 Ein-

sendungen, die aus ganz Deutschland

eingereicht wurden, auf den vierten

Platz. Sie alle werden nun in einer

Broschüre zusammengefasst. „Wir sind

schon ein wenig stolz“, sagt Dennis

Böttcher, „wenn bundesweit bekannt

und beachtet wird, welche Beiträge

SWB als kommunales Wohnungs-

unternehmen zum Thema Barriere-

freiheit leistet.“