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Nachbarschaft

Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr trotz Sturmschäden

Veranstaltungen am Kloster kamen

bestens an

Sechs neue Bäume wurden gepflanzt

Es ist ein Ort voller Geschichte, der

zugleich in die Zukunft blickt – in die-

sem Spannungsbogen feierte der Verein

der Freunde und Förderer des Klosters

Saarn gemeinsam mit der katholischen

Kirchengemeinde St. Mariä Himmel-

fahrt im Jahr 2014 das 800-jährige

Bestehen des ehemaligen Zisterziense-

rinnenklosters. Eine ganze Reihe von

Veranstaltungen lud Menschen ein,

diesen so vielfältigen Ort zu erleben.

„Das Kloster ist nicht nur ein spiritu-

eller Ort, es ist auch ein kultureller,

ein intellektueller und ein sozialer

Ort zur Begegnung“, betont Stefanie

Horn vom Förderverein und erläutert

damit, warum das Jahresprogramm

Konzerte mit Musik aus verschiedenen

Jahrhunderten ebenso umfasste, wie

Gesprächsrunden, Vorträge und einen

Mittelaltermarkt, bei dem Handwerker

aus der Umgebung die Ursprünge ihrer

Berufe erlebbar machten. So zeigt

sich Stefanie Horn erfreut, dass dieses

abwechslungsreiche Programm auch

viele neue Gesichter ins Saarner Klos-

ter lockte: „Die positive Resonanz hat

unsere Erwartungen übertroffen, und

wir freuen uns, dass wir das Kloster

als einen lebendigen Ort, der in die

Zukunft blickt, ins Bewusstsein der

Menschen rücken konnten.“

Leider war das Jubiläumsjahr des Klos-

ters ein stürmisches: Pfingstunwetter

Ela hinterließ auch in Saarn deutliche

Spuren. Die Linden, die bisher den

Klosterinnenhof zur B1 hin abgrenzten,

wurden vom Sturm gefällt. Auch hinter

dem Kloster schlug der Sturm mächtig

zu: Die Kastanien, die dort jahrzehnte-

lang wuchsen, fielen ihm ebenfalls zum

Opfer. Doch vor allem die fehlenden

Linden verändern den Charakter des

Klosterinnenhofs. Zwar hat man von

dort nun freien Blick auf die Bundes-

straße und die dahinter liegende

Klostermarktschule, doch fehlt dem

Platz nun die „Beschaulichkeit“, wie

es Stefanie Horn formuliert. Die wollen

der Verein der Freunde und Förderer

des Klosters und SWB nun gemeinsam

wieder herstellen. Christina Heine,

Referentin Marketing bei SWB, betont:

„Für Wohn- und Lebensqualität in un-

seren Beständen spielen Grünflächen,

Bäume und Sträucher eine wichtige

Rolle. Daher beteiligen wir uns gerne

mit einer finanziellen Spende an dieser

Aktion.“ Anfang November wurden

bereits sechs Bäume als Abgrenzung

entlang des Klosterinnenhofs nach-

gepflanzt. Die Wahl fiel auf je zwei

Linden, Walnuss- und Weißdornbäume.

„Wir haben darauf geachtet, dass wir

heimische Bäume wählen“, sagt Ste-

fanie Horn, die auch den Kräutergar-

ten im Klosterinnenhof betreut. „Die

Bäume sind eine wichtige Futterquelle

für Bienen und Heilpflanzen. Dadurch

nimmt die Pflanzung Bezug zum Kräu-

tergarten.“

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