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oben transportiert, den Flur entlang

geschleppt und dann mit einem Schräg-

aufzug vom Innenhof mit Poolblick auf

das Dach transportiert werden muss-

ten. „Damit die Sicherheit der Dachde-

cker gewährleistet ist, musste auch ein

Schutzgerüst gebaut werden“, sagt der

Bauleiter. Zusätzlich gurteten sich die

Arbeiter an, immerhin ist das Hoch-

haus 76 Meter hoch. 20 Arbeitstage

dauerte die Reparatur letztlich, die

rund 49.000 € kostete.

Zum Ende der Maßnahme wurde es

dann nochmals aufwendig, denn Ar-

beitsgerät und Gerüstteile mussten ja

auch wieder zum Boden gebracht wer-

den. Vor allem der voluminöse Müll war

dabei das Problem, denn vorher waren

alle Materialien ja noch fein säuberlich

verpackt und besser zu handhaben. Das

alles geschah mittels eines riesigen,

über 100 Meter hohen Krans, der neben

dem Gebäude aufgebaut wurde. Damit

dieser Platz fand und sicher stand,

mussten unter anderem Sträucher in

einem angrenzenden Beet beseitigt

werden. „Es hat einen Arbeitstag

gedauert, alles vom Dach herunterzu-

holen“, so Frank Stukenbrock, der froh

ist, dass alles so reibungslos gelaufen

ist. Das markante Doppel-Hochhaus am

Hans-Böckler-Platz ist jetzt jedenfalls

wieder dicht.

Sturm Ela