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Was machen eigentlich... die Stabsstellen?

Nicht alle Arbeitsbereiche haben direk-

ten Kontakt zu den Mietern, dennoch

übernehmen sie wichtige Funktionen

innerhalb des Unternehmens. Bei der

SWB gilt dies unter anderem für die

Stabsstellen, von denen es insgesamt

drei gibt: Zwei von ihnen nehmen inter-

ne Abläufe in den Blick, eine weitere

kümmert sich um die Außenwirkung.

Frank Görres ist bei SWB für das „Cont-

rolling“ zuständig, was er aber nicht mit

„Kontrolle“ übersetzt haben möchte. Er

fasst seinen Aufgabenbereich vielmehr

so zusammen: „Ziel des Controllings

aus funktionaler Sicht ist, sowohl die

Interne Abläufe und die

Außenwirkung im Blick

Unternehmensleitung als auch die Fach-

bereichsleitungen mit Informationen

zu versorgen, um eine zielgerichtete,

erfolgsorientierte Steuerung wahrzuneh-

men.“ Konkret bedeutet das, dass Frank

Görres mit dem betriebswirtschaftlichen

Blick auf Prozesse in den Abteilungen

sowie auf Unternehmensdaten schaut.

Risikomanagement, Investitionen und

Leistungszahlen wie die Leerstandsquote

zählt er da etwa auf. Diese Daten bün-

delt der Betriebswirt, wertet sie aus,

damit sie der Geschäftsleitung – etwa

in Form von Quartalsberichten – als

„Grundlage für die operative und stra-

tegische Steuerung“ dienen. Die umfas-

sende Darstellung in Quartalsberichten

unterstützt zudem den Aufsichtsrat in

seinen Überwachungsaufgaben. Zudem

prüft Frank Görres als Compliance-

Beauftragter der SWB, ob „gesetzliche

und interne Regelungen eingehalten

werden“.

Auch Holger Grün-Oldenburg hat als

Verantwortlicher für die „Technische

Revision“ eine interne Kontrollfunk-

tion – allerdings mit einem anderen

Schwerpunkt, der auf den Bereichen

Architektur und Bestandspflege beruht.

„Ich prüfe beispielsweise, ob interne

Vergaberichtlinien und das Vier-Augen-

Unternehmen