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Nachbarschaft

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Ein grundsätzlicher Unterschied

zwischen beidem ist die Größe: Drei

bis vier Räume verteilen sich bei den

Familienwohnungen auf 70 bis 86 m²;

ein eigenes Kinderzimmer für den

Nachwuchs ist also stets vorhanden. Die

vier Gebäude am Schildberg, die 1965

errichtet wurden, umfassen 44 dieser

Wohnungen, über die Hälfte sind bereits

modernisiert und mit neuen Bädern, Bö-

den und Gasheizung ausgestattet. Doch

nicht nur die dortigen SWB-Wohnungen

sind auf Familien zugeschnitten: Im

Umfeld sind eine Kita und zwei Grund-

schulen fußläufig erreichbar. Gleiches

gilt für ein Jugendheim, das regelmäßig

zu musikalischen Abenden einlädt. „Das

Quartier ist eine Tempo-30-Zone“, zählt

Holger Bahr weiter auf und auch ein Bä-

cker und eine Apotheke sind in direkter

Nähe. Gudrun Wiesemann nennt zudem

den Nahverkehr: „Der Bus hält direkt

vor der Tür.“

Das kommt auch den Senioren entge-

gen, die am Auf den Bruch zu Hause

sind. 1981 wurde dort ein barrierefreies

Gebäude mit 54 Seniorenwohnungen

errichtet. Zwischen 47 und 57 m² sind

diese Ein- bis Zweizimmer-Wohnungen

groß und alle über einen Aufzug erreich-

bar. Auch dieses Gebäude wurde von den

SWB-Verantwortlichen mit Blick auf das

Quartier gestaltet, berichtet Dennis Bött-

cher als Leiter der Abteilung Vermietung:

„In direkter Nähe gibt es ein städtisches

Seniorenheim, das unter anderem einen

Mittagstisch anbietet. Der wird von

unseren Mietern gerne genutzt.“ Zudem

sei die Straße sehr ruhig und habe einen

gemütlichen Charakter. „Zweimal in der

Woche kommt beispielsweise ein Bauer

mit einem Verkaufswagen vorbei und

bietet erntefrisches Gemüse an“, nennt

Holger Bahr ein weiteres Beispiel, warum

das Dümptener Quartier für alle Genera-

tionen ein schönes Zuhause ist.