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Nachbarschaft

Wie wohnt es sich im Quartier... Schildberg/Auf dem Bruch?

Miteinander der Generationen

in Dümpten

Quartier bietet Familien- und Seniorenwohnungen in

grünem Umfeld

Auf die Bitte, ihre Nachbarschaft zu

beschreiben, fällt SWB-Mieterin

Gudrun Wiesemann sofort ein Wort

ein: „Gemischt.“ Wobei sie erklärend

anfügt: „Hier wohnen alle Altersgrup-

pen, von Familien mit Kindern bis

Senioren.“ Natürlich birgt dieses Zu-

sammenleben der Generationen auch

Konfliktpotenzial, doch bietet es vor

allem viele Möglichkeiten der Begeg-

nung zwischen Jung und Alt und ist für

die SWB ein Zeichen für ein lebendi-

ges Quartier. Das Viertel rund um die

Straßen Schildberg und Auf dem Bruch

ist dafür ein bestes Beispiel.

Die Wiesemanns sind in dem Dümpte-

ner Quartier seit acht Jahren zu Hau-

se. Ein Haus weiter sind sie in dieser

Zeit gezogen, in eine modernisierte

Wohnung, in deren Bad sie aus den

SWB-Ausstattungsvarianten individuell

wählen konnten. Doch ihrem Viertel

ist das Ehepaar treu geblieben. „Wir

fühlen uns wohl“, betont Gudrun

Wiesemann und nennt als einen Grund

das Grün hinterm Haus. Die Grünanla-

ge Wittkamp mitten im Quartier war

für sie ein Grund, dorthin zu ziehen.

„Damals hatten wir noch einen Hund“,

erklärt Hans-Gerd Wiesemann. Der

Park vor der Haustür eigne sich her-

vorragend zum Spazierengehen – und

auch als Programmpunkt für Familien.

Gudrun Wiesemann verweist da auf

den dortigen Spielplatz. Von ihrem

Balkon aus kann sie sehen, wie Fami-

lien, Spaziergänger und Gassigeher

zum Park wandern. Ab und an kommt

es da auch schon mal zu einem kurzen

Plausch. Gudrun Wiesemann erzählt

etwa von einem kleinen Jungen, der

beim Anblick des draußen frühstücken-

den Paares ganz neidisch wurde. Das

lässt Gudrun Wiesemann noch immer

schmunzeln.

Das Miteinander im Quartier klappt also,

auch wenn es – wie überall, wo Men-

schen zusammenleben – auch mal Unmut

gibt. Hans-Gerd Wiesemann ärgerte sich

beim Einzug etwa über die Schuhe der

Nachbarn im Hausflur. Die Wiesemanns,

die aus einem Eigenheim in ein Miets-

haus zogen, waren das nicht gewohnt.

Der Konflikt wurde jedoch gelöst; heute

beschreiben sie die Hausgemeinschaft

als gut. Nachbarschaftshilfe sei selbst-

verständlich. „Ganz oben im Haus wohnt

eine ältere Dame, der wir ein wenig

helfen“, sagt Gudrun Wiesemann.

Ein Vorteil dieses Quartiers ist, dass

die Infrastruktur auf die Bedürfnisse

verschiedener Altersgruppen zuge-

schnitten ist. So bieten die Gebäude am

Schildberg laut Vermieter Holger Bahr

„Familienwohnungen“, während es an

der Straße Auf dem Bruch Seniorenwoh-

nungen gibt.

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