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Wie wohnt es sich im Quartier... Wolfsbank?

Ein Herz für Heißen

Im Viertel lässt es sich entspannt wohnen – und einkaufen

Eva Surkowski sagt es aus vollem

Herzen: „Ich wohne seit 25 Jahren in

Heißen, und ich will hier nicht mehr

weg.“ Umgezogen ist sie letztens – ein

paar Straßen weiter vom einen Ende

des Viertels zum anderen. Wohl fühlt

sie sich in der Nachbarschaft und kann

neben dem subjektiven Empfinden

auch eine ganze Reihe objektiver Grün-

de aufzählen. „Hier gibt es eigentlich

alles“, sagt die Heißenerin aus Leiden-

schaft und nennt die nahen Einkaufs-

möglichkeiten, die Sporteinrichtungen

in der Nähe und dass all dies fußläufig

zu erreichen ist. Die Frau muss es

wissen, geht sie doch gerade in sport-

lichen Turnschuhen strammen Schrittes

durch den sonnigen Vormittag. Doch

auch ein gemütlicher Spaziergang lohnt

sich durch das SWB-Quartier rund um

die Wolfsbank nah des Heißener Stadt-

teilzentrums. Dabei gibt es nämlich

nicht nur die Gelegenheit zu einem kur-

zen Plausch mit Eva Surkowski, sondern

auch sonst jede Menge zu sehen.

Die Wolfsbank ist eine verkehrsberuhig-

te, gepflasterte Straße. Alle Autos, die

man an diesem Morgen sieht, parken

an ihrem Rand. Die dortigen Mehrfami-

lienhäuser kommen optisch fast als Ein-

familienhäuser daher. Und der äußere

Eindruck täuscht nicht: Innen erstre-

cken sich die großzügig geschnittenen

Wohnungen teils über zwei Etagen.

Gediegen wirkt dieses Quartier, in dem

SWB sowohl freifinanzierte als auch

preisgebundene Wohnungen vermietet.

Der Weg zwischen den Gebäuden – und

vorbei am Sandspielplatz – zeigt groß-

zügige Balkone und gepflegte Gärten.

Blockhäuser stehen da am Gartenzaun

und der Rasentrimmer übertönt die gut

befahrene Parallelstraße.

Hundehalter spazieren an den Häusern

vorbei und gehen gemächlich zum

angrenzenden Grünstück, wo sie auf

Jogger treffen. Andere Fußgänger sind

zielstrebiger im Quartier unterwegs.

Ältere Damen ziehen ihren „Hacken-

porsche“ in Richtung des nahen Ein-

kaufszentrums. Super- und Getränke-

markt, Discounter, Blumenladen und

Apotheke, ein Drogeriemarkt sowie ein

Frisör sind fußläufig zu erreichen.

Es sind nicht die einzigen Einkaufsmög-

lichkeiten im Viertel: Denn die Gebäu-

de, die Ende der 1990er Jahre errichtet

wurden, finden an der Ecke Heinrich-

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