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Wohnungswirtschaft

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WIR-Akademie:

Eine Weiterbildungsplattform der

WIR-Kooperation: Junge Mitarbeiter

bemühen sich um Integration

Die Aufgabenstellung ließ größtmög-

lichen Spielraum: Die jungen Mit-

arbeiter, die an der WIR-Akademie

2014 teilnahmen, sollten ein Projekt

entwickeln, um die Integration im

Quartier zu fördern. Da waren der Kre-

ativität und dem Einfallsreichtum keine

Grenzen gesetzt. Doch verzichtete die

Gruppe um SWB-Mitarbeiter Andreas

Jenk bewusst auf alle denkbaren Mam-

mutprojekte und entwickelte vielmehr

ein tatsächlich umsetzbares Konzept:

Unter dem Slogan „Wir sprechen eine

Sprache” soll eine gedruckte Fibel bei

Mietern für ein verständnisvolleres Mit-

einander werben. Dieses Konzept kam

bei der Jury so gut an, dass es letztlich

den ersten Platz belegte.

Rein theoretisch sind die dabei an-

gestellten Gedankenspiele natürlich.

Dennoch war es der fünfköpfigen

Gruppe, der Andreas Jenk angehörte,

„besonders wichtig, ein realitätsna-

hes Konzept zu entwickeln, das einen

Mehrwert für alle Wohnungsunterneh-

men hat und sich tatsächlich umsetzen

lässt”. Das Ergebnis dessen ist nun ein

gedrucktes Büchlein, das an Mieter

verteilt werden kann und in dem un-

verkrampft Unterschiede zwischen den

Kulturen benannt und erklärt werden.

Verschiedene Religionen und Feiertage

werden da unter anderem erläutert

sowie zur Erklärung verschiedener

Essgewohnheiten schmackhafte inter-

nationale Rezepte vorgestellt. Teil der

Aktion „Wir sprechen eine Sprache”

ist auch, Mietern mit Verständigungs-

problemen entgegenzukommen: Sie

können auf Wunsch einen übersetzten

Ausdruck von Mietvertrag, Hausord-

nung sowie Lastschriftformularen

erhalten.

„Eine interessante Erfahrung” war die

Teilnahme an dieser Weiterbildungs-

maßnahme für Andreas Jenk, der den

Kontakt zu und den Austausch mit

jungen Mitarbeitern anderer WIR-Un-

ternehmen hervorhebt. Besonders freut

ihn natürlich auch, wie gut das Projekt

seiner Gruppe bei der bewertenden

Jury ankam: „Es besteht nun sogar die

Möglichkeit, dass dieses Konzept reali-

siert wird.”

Ein SWB-Finale:

Polar-Kicker holen

den Cup zurück

Ein Jahr lang war die Vitrine verwaist. Nun

ist der Cup endlich wieder da, wo er hinge-

hört: Die SWB-Kicker hatten bei der sechsten

WIR-Polarsoccer-Meisterschaft auf spiegel-

glattem Grund alles im Griff und belegten am

Ende des Turniers den ersten Platz – und den

zweiten.

Es war ein reines SWB-Finale, das Zuschau-

ern beim WIR-Polarsoccer-Cup 2014 auf der

Eisfläche am Essener Kennedyplatz geboten

wurde. Die Mannschaft des SWB-Servicebe-

triebs, die „Eisbrecher Mülheim”, und das

Team „Mülheimer Eishaie”, bestehend aus

kaufmännischen Mitarbeitern der SWB, hat-

ten sich beide souverän ins Finale gespielt

und ihre jeweiligen Gegner ganz schön aufs

Glatteis geführt. Am Ende waren es die

Eisbrecher, die in einem packenden Finale

unter Kollegen die besseren Nerven hatten.

Seit 2009 treten Mannschaften der elf Woh-

nungsunternehmen, die sich zu „WIR – Woh-

nen im Revier“ zusammengeschlossen haben,

beim WIR-Polarsoccer-Cup an. Nach dem

überlegenen Sieg der SWB in diesem Jahr ist

der Ehrgeiz der Konkurrenz wohl geweckt.

Immerhin steht der WIR-Pokal zum inzwischen

dritten Mal in der Mülheimer Vitrine.