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Nachbarschaft

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch um

sich zu entspannen und aus dem Alltag

auszubrechen, muss es nicht unbedingt

an die Meeresstrände oder in die Berge

gehen. Auch Mülheim bietet viele

Möglichkeiten, abzuschalten und die

eigene Heimatstadt mal mit anderen

Augen zu sehen. Beate Fischer kennt

als Gästeführerin viele Orte in der

Umgebung, die auf jeden Fall einen

Besuch wert sind. Im Interview gibt sie

einige Ausflugstipps - nicht nur für die

(großen) Ferien.

Frau Fischer, wenn Sie jemand um

einen Ausflugstipp bittet, was fällt

ihnen dann zuerst ein?

Beate Fischer:

Ich selbst gehe sehr

gerne spazieren. Der gesamte Auberg

ist da ein wunderbares Ziel. Das Areal

kann man sich von Saarn bis nach

Kettwig in Kurzstrecken erlaufen. Aber

auch Mintard und Raadt eignen sich

zum Spaziergehen. Dort hat man die

Höhen - ich mag Aussichten sehr gerne.

Ich liebe auch Bewegung am Wasser:

Da haben wir natürlich die Ruhr mit

den Wassersportvereinen, die offen für

Gäste sind. Auf Nachfrage kann man

bei ihnen bestimmt einmal reinschnup-

pern. Auch die anderen Sportvereine

stehen Gästen offen gegenüber. In

diesem Sommer gibt es zum ersten Mal

das Projekt „Sport im Park”, das die

Grünflächen der Stadt nutzt. MSS und

MSB bieten hier verschiedene Sportan-

gebote von Yoga bis Zumba an - kos-

tenfrei und ohne Anmeldung. Was ich

selbst immer mal ausprobieren wollte,

ist Boccia. Eine Gruppe trifft sich dazu

etwa regelmäßig im Raffelbergpark.

Die muss man einfach mal ansprechen

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Ausflugstipps für Mülheim

Raus an die frische Luft:

Viel zu erleben im

Sommer

und fragen, ob man mitmachen kann.

Nicht zuletzt verfügt Mülheim über ein

wunderbar ausgebautes Radwegenetz

und der Ruhrtalweg ist immer einen

Ausflug wert.

Welche Tipps haben Sie für Familien

mit Kindern?

Da fallen mir zuerst die verschiedenen

Spielplätze ein. Die MüGa mit ihrem

Matsch- und Wasserspielplatz ist da

natürlich immer ein Highlight, aber

es gibt auch in den Ortsteilen tolle

Spielplätze: den Lokspielplatz an der

Engelbertusstraße, zum Beispiel, den

Abenteuerspielplatz am Hoffmannweg

oder den Spielplatz Auf dem Dudel -

ein Besuch dort lässt sich auch prima

mit Eisessen an der Ruhr verbinden. Ein

toller Spielplatz ist auch am Ruhrstrand

unterhalb der Mendener Brücke. Dort

sind Grillplätze eingerichtet. Wir haben

120 Spielplätze in Mülheim - wenn man

sich da mal auf den Weg macht, kann

man viel Neues entdecken.

Und wenn jemand Lust auf Kultur hat?

Das Kunstmuseum in der Alten Post

hat eine hochkarätige expressionis-

tische Sammlung. Wie viele Museen

bietet auch das Mülheimer einen Tag

mit reduziertem Eintritt: Mittwochs

ab 14:00 Uhr ist der Eintritt dort frei.

Außerdem haben wir in Mülheim eine

Reihe von kleinen, feinen Museen, die

sich mit ihren pädagogischen Ansprü-

chen besonders für Familien eignen:

das Haus Ruhrnatur, das Aquarius-

Wassermuseum, das Leder- und

Gerbermuseum, die Camera Obscura

mit dem Museum zur Vorgeschichte des

Films und das Klostermuseum in Saarn.