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Service

Mit neuem Flyer auf die Seniorenmesse

Ein seniorengerechtes Zuhause

SWB ermöglicht es Senioren, so lange

wie möglich selbstbestimmt in den eige-

nen vier Wänden zu wohnen. Seit Jah-

ren hat das Wohnungsunternehmen die

demografische Entwicklung in unserer

Stadt fest im Blick. Die Entwicklung ei-

nes seniorengerechten Standards, hohe

Investitionen in barrierearmen bzw.

barrierefreien Wohnraum sowie diverse

Kooperationen mit Dienstleistern sind

auf die besonderen Bedürfnisse des se-

niorengerechten Wohnens ausgerichtet.

Inzwischen sind rund 1.000 Wohnungen

- das entspricht etwa elf Prozent des

SWB-Bestands – seniorengerecht ausge-

stattet. Darüber, wie SWB älteren Mie-

tern und in ihrer Mobilität eingeschränk-

ten Menschen mehr Wohnqualität und

Sicherheit bietet, informierten Mitar-

beiter der Gesellschaft jüngst wieder

bei der Seniorenmesse, die in bewährter

Manier im Forum in der Mülheimer

Innenstadt stattfand. Das Team brachte

dazu nicht nur einen neuen Messestand

mit ins Einkaufszentrum, sondern auch

einen neuen Flyer, der unter dem Titel

„Genießen Sie Ihre ,besten Jahre’ zu

Hause!” Aspekte eines seniorengerech-

ten Zuhauses zusammenfasst.

Für die Verantwortlichen der SWB gilt:

„Jede Barriere weniger zählt.” Die

neue, handliche Broschüre zum Thema

gibt nun einen anschaulichen Über-

blick, welche Barrieren genau in einer

seniorengerechten Wohnung abgebaut

werden können. Rutschhemmende

Fliesen und Wannen, der ebenerdige

Austritt auf den Balkon sowie Aufzüge

und Hebebühnen werden genannt.

Selbsterklärend sind diese Dinge. Der

Sinn von anderen Maßnahmen hinge-

gen mag sich nicht gleich erschließen,

weiß Oliver Ahrweiler, Abteilungsleiter

Bestandspflege. Denn wer weiß schon,

dass WCs in Deutschland in der Regel in

einer Sitzhöhe von 39 cm montiert wer-

den? In einer seniorengerechten Woh-

nung hängen Toiletten in 48 cm Höhe,

dadurch fällt das Aufstehen leich-

ter. Eigentlich eine Kleinigkeit, die

aber den Alltag bequemer gestaltet.

Gleiches gilt für Badewannen mit

Untertritt. Hinter diesem Fachbegriff,

erläutert Oliver Ahrweiler, verbirgt sich

eine Wannenverkleidung, die schräg

nach unten verläuft: „Dadurch können

Hilfspersonen näher am Wannenrand

stehen. So wird auch ihr Rücken ge-

schont, da sie sich nicht so weit nach

vorne lehnen müssen.“ Und nicht nur

Menschen, die andere pflegen, hilft

das, sondern auch Hausfrauen, weiß

der Abteilungsleiter: „Der Untertritt

erleichtert im Übrigen auch die Reini-

gung der Wanne.“

Im Notfall bewährt haben sich auch

Badezimmertüren, die sich nach außen

öffnen. Sollte eine hilfsbedürftige Per-

son im Badezimmer fallen und so direkt

vor der Tür liegen, können Helfer sie

dennoch erreichen. „Durch die Notfall-

verriegelung lässt sich eine von innen

abgeschlossene Tür auch von außen

mit einer Münze öffnen“, sagt Oliver

Ahrweiler.

Der Sicherheit dienen zudem Gegen-

sprechanlagen. Mit ihnen kann aus

sicherer Entfernung geprüft werden,

wer ins Haus möchte. Gleiches gilt für

Türspione. Beides gehört zur Standard-

ausstattung seniorengerechter Wohnun-

gen, wobei letztere in diesem Fall rund

20 cm tiefer als üblich – also in rund

1,40 m Höhe – installiert werden, um

deren Nutzung zu erleichtern.

Diese und weitere nützliche Details,

wie etwa die Kooperation von SWB und

der „Altenhilfe St. Engelbert GmbH”

mit speziellen Angeboten für Mieter,

fasst die neue Broschüre zusammen.

Sie ist ab sofort im SWB-Haus des Kun-

den an der Bahnstraße 29 und in der

SWB-mietbar, Eppinghofer Straße 31-37

(Kurt-Schumacher-Platz), erhältlich.