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Service

Was machen eigentlich die Abteilungen… 2 und 3?

Die EDV und das Rechnungswesen:

Unverzichtbar im Hintergrund

Sie arbeiten im Hintergrund. Direkten

Kontakt zu Mietern haben sie nie - doch

ohne sie läuft nichts. Die Abteilungen 2

und 3 der SWB sind für interne Abläufe

unentbehrlich, hat die eine doch die

Technik und die andere die Finanzen

im Blick.

Bisher hat Hermann Stockamp, der

die für die elektronische Datenverar-

beitung (EDV) zuständige Abteilung

2 leitet, die Aufgaben seines Teams

theoretisch aufgelistet. Anschaulich

wird diese abstrakte - und zugegebe-

nermaßen umfangreiche - Aufzählung

durch einen Gang in den Keller: Zwei

übermannshohe schwarze Schränke

stehen dort. Hermann Stockamp öffnet

den linken und gibt den Blick frei auf

jede Menge Technik, auf handbreite

Festplatten, auf blinkende Lichter. Sie

alle leuchten grün, da weiß auch der

Laie: alles in Ordnung. Hier läuft der

komplette Datentransfer der SWB zu-

sammen. Alles wird gespeichert. Jeden

Tag erstellt ein Mitarbeiter Siche-

rungskopien, damit im Notfall nichts

verloren geht. Ein Notstromaggregat

ist zudem angeschlossen. „Es sorgt

dafür, dass die Server auf jeden Fall

kontrolliert heruntergefahren werden”,

erklärt Hermann Stockamp.

Ganz rechts steht noch ein Schrank mit

einer durchsichtigen Tür: Unzählige

gelbe und grüne Kabel sind durch das

Glas zu sehen. Jedes grüne Kabel mar-

kiert einen Telefonanschluss im Haus.

Und da wird deutlich, welche umfang-

reiche Arbeit hinter dem einfachen

Satz steht: „Wir betreuen die gesamte

Telekommunikation der SWB, also

die Telefonanlagen und -anschlüsse,

Faxgeräte und die zunehmende mobile

Telekommunikation. Smartphones stel-

len auch im Außendienst den Zugriff

auf alle benötigten Daten sicher”, so

Hermann Stockamp.

Für Hard- und Software an den Arbeits-

plätzen aller SWB-Mitarbeiter ist das

fachkundige Trio der EDV-Abteilung

zuständig. Dafür, dass jeder auf die

für das Tagesgeschäft erforderlichen

Programme und Daten zugreifen kann,

sorgen neben Hermann Stockamp

noch Julia Nitsche und Martin Klein-

schnieder. Wenn ein PC morgens mal

nicht hochfährt, klingelt bei ihnen das

Telefon. „Die Nummer gegen Kummer”

nennt Hermann Stockamp scherzhaft

Martin Kleinschnieders Durchwahl. Ju-

lia Nitsche hingegen hat bei den Kolle-

ginnen und Kollegen den Spitznamen

„Frau Wodis”, sie ist bei Problemen mit

der wohnungswirtschaftlichen Software

erste Ansprechpartnerin.

Darüber hinaus betreut die Abteilung

die Terminals im Stadtgebiet sowie die

Präsentationssoftware vom Beamer

bis zum PC in den Sitzungsräumen der

Gesellschaft. Gemeinsam mit neun an-

deren Wohnungsunternehmen beteiligt

sich SWB zudem an einem Portal, um

den Austausch über technische Abläufe

und Know-how zu fördern. Diplom-

Ingenieur Hermann Stockamp, der

eigentlich in ganz anderer Funktion bei

SWB anfing, betont: „Wir arbeiten nicht

mit externer Software, sondern nur mit

In-Haus-Lösungen, um den hohen An-

sprüchen des Unternehmens und seinen

Kunden zu genügen, wie beispielsweise

das interne Besucherleitsystem. Und

dadurch, dass SWB eine eigene IT-Abtei-

lung hat, können Probleme viel schnel-

ler und direkter behoben werden.”

Einen so beeindruckenden Raum,

wie jenen voller Computertechnik im

SWB-Keller, kann Abteilung 3 nicht

vorweisen - dafür befasst sich das Team

um Gisela Gerlings, Abteilungsleiterin

Rechnungswesen, mit äußerst beein-

druckenden Zahlen: „Wir bewegen al-

lein in der operativen Geschäftstätigkeit

rund 60 Mio. €.”

Das zeigt die Bedeutung des Arbeits-

bereiches und die damit verbundene