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Etagen endlich jede Menge Platz hat –

und je ein Kinderzimmer für die Tochter

und den Sohn. „Im Sommer leben wir

draußen“, schwärmt die Mutter vom

Garten, der nicht nur ein Trampolin für

die Kinder beherbergt, sondern auch

schon Schauplatz rauschender Kinder-

geburtstage war. Nach einem Eigenheim

hatte die Familie gesucht, aber nichts

Passendes gefunden. Nun, sagt der

Vater, habe man „ein Haus im Haus,

ohne die Nachteile von Eigentum zu

haben“. Besonders zu schätzen wissen

sie den Hausmeister, Andreas Elberfeld,

der wöchentlich vorbeischaut und dabei

nach dem Rechten sieht. „Als die Dach-

rinne einmal überlief, hat er sich sofort

gekümmert“, sagt der Vater, froh, nicht

selbst auf die Leiter zu müssen.

Auch Christopherus Meskath haben

positive Rückmeldungen erreicht: „Eine

Mieterin hat mir gegenüber erklärt, dass

sie gerne, wenn die Kinder aus dem

Haus sind, in eine kleinere Erdgeschoss-

wohnung ziehen würde.“ Das Konzept

des generationsübergreifenden Wohnens

geht an der Frintroper Straße voll auf.

„Sicherlich ist es nicht auf alle Grund-

stückslagen übertragbar“, räumt der

Teamleiter ein. An der Frintroper Straße

böten etwa die Gärten, die an andere

Gärten grenzen und kaum einsehbar

sind, beste Bedingungen, aber die finde

man eben nicht überall.

Aber passgenaues Wohnen für alle

Generationen ist ja auch in keiner Weise

auf Dümpten beschränkt, betont Mes-

kath: „Für ähnliche Gebäude oder Lagen

ist das Konzept sicherlich erfolgverspre-

chend und sollte auf Umsetzbarkeit hin

geprüft werden.“

Es gibt bereits die ersten groben Überle-

gungen, wie es mit den Gebäuden auf

der gegenüberliegenden Straßenseite

weitergehen soll. Wenn es soweit ist,

werden die Mieter selbstverständlich

rechtzeitig informiert und in die Planun-

gen zur Umgestaltung ihres Quartiers

einbezogen.

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Modernisierung