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Modernisierung

Doch nicht nur die Umwelt profitiert

von dieser energetischen Modernisie-

rung, sondern auch die Mieter. Denn

natürlich tauscht SWB nicht nur die

Heizungen aus, sie sorgt auch dafür,

dass die Wärme besser als bisher in der

Wohnung bleibt. Wie es bei energeti-

schen Modernisierungen üblich ist, wer-

den auch die Fassaden und Dächer

gedämmt, alte Fenster gegen besser

isolierte ausgetauscht und mögliche

Kältebrücken behoben. All diese Arbei-

ten tragen dazu bei, den Energie-

verbrauch der Mieter zusätzlich zu

senken. Bei Gebäuden mit Baujahr

aus den 1960er Jahren, wie es jene an

der Sarnsbank sind, wird sich das an

der Nebenkostenabrechnung ablesen

lassen. „Einen Teil der Modernisie-

rungskosten müssen wir über die Miete

umlegen, aber da sind wir uns unserer

Verantwortung bewusst und handeln

generell mit Augenmaß“, verspricht

Dennis Böttcher, Leiter der Abteilung

Vermietung. „Und durch die gesunke-

nen Stromkosten wird das für unsere

Mieter wieder kompensiert.“

Zusätzlich zu den energetischen As-

pekten spielt auch der Wohnkomfort

eine wichtige Rolle: Im Rahmen der

Maßnahme wurden nämlich auch neue

Wohnungseingangstüren eingebaut und

in den frei stehenden Wohnungen die

Bäder und Küchen modernisiert sowie

neue Oberböden verlegt. Zudem wur-

den alle Balkone mit neuen Abflüssen

versehen, sie bekamen eine neue Brüs-

tung sowie eine farbliche Auffrischung.

Acht Gebäude modernisiert die SWB

in diesem Jahr im Heißener Quartier.

Die Baumaßnahme startete Ende

April, bereits Anfang Mai waren die

Wärmespeicherheizungen aus den 32

Wohnungen ausgebaut. Da die warmen

Monate – der Fachmann spricht da von

„heizfreier Zeit“ – genutzt werden

müssen, ist die Maßnahme zeitlich

genau durchgeplant. Im vergangenen

Jahr brachte zunächst der Pfingststurm

„Ela“ die Arbeiten aus dem Takt, dann

war im Herbst das Wetter zu schlecht.

Doch die Arbeiter holten zeitliche

Rückstände auf. Nur an den Gebäuden

Hinnebecke 28-34 konnten die Balkone

im vergangenen Jahr nicht mehr mit

der letzten Beschichtung versehen wer-

den. „Das wurde aber bereits Anfang

April nachgeholt“, betont Christophe-

rus Meskath.

Auch die Mitarbeiter/-innen von Dennis

Böttcher erreichten nur positive Rück-

meldungen. „Die Mieter fühlen sich in

ihrem Zuhause wohl und ehemals leer

stehende Wohnungen wurden nach

Fertigstellung der Modernisierungs-

maßnahme umgehend neu vermietet.“

Für ihn ist das ein Zeichen, dass der

erste Bauabschnitt „problemlos über

die Bühne gegangen“ ist. Besonders

verweisen der Abteilungsleiter und der

für Heißen zuständige Vermieter, Uwe

Nitsche, in diesem Zusammenhang auf

das Hausmeisterbüro im Quartier, das

an der Hinnebecke 17 zu finden ist.

Während der Modernisierung sei der

Hausmeister, Tomasz Watzlaw, für viele

Mieter ein wichtiger Ansprechpartner

gewesen, um sich über den Stand der

Maßnahme zu informieren. „Fragen

konnten so direkt und auf kurzem Wege

geklärt werden. Das war natürlich ab-

solut ein Vorteil“, sagt Dennis Böttcher.

Das bleibt natürlich auch in Zukunft

so. Denn auf den laufenden, zweiten

Bauabschnitt folgt im kommenden Jahr

ein dritter und letzter. „2016 werden

wir die Gebäude Sarnsbank 2-12,

Wiescher Weg 55-65 und Geitlingstraße

1-3 modernisieren“, gibt Christopherus

Meskath einen Ausblick. Vorbereitende

Maßnahmen werden aber bereits in

diesem Sommer laufen: „Um im nächs-

ten Jahr nicht in zeitliche Schwierig-

keiten zu kommen, schachten wir die

Gebäude bereits in diesem Jahr aus

und isolieren die Kellerwände.“