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Unternehmen

Watt, das als Dauernutzung durchläuft,

kostet 2,60 Euro im Jahr.“ Als Beispiel

nennt er seine eigene Kaffeemaschine:

Deren Stand-by-Modus verbrauche zehn

Watt – und koche am Tag zwei Tassen

Kaffee. „Ein Einzelsteckdosenabschal-

ter kostet etwa 2 Euro“, sagt Nakazi,

um zu zeigen, wie schnell sich diese

Anschaffung rechnet.

Gerade im Zeitalter der mobilen Gerä-

te wie Smartphone und Tablets unter-

schätzen viele deren Energieverbrauch

beim Aufladen: Meist schließt man die

Geräte nachts ans Ladekabel an, um

morgens wieder auf einen vollen Akku

zurückgreifen zu können. Doch auch

hier lässt sich sparen; die Geräte sind

meist nach wenigen Stunden aufgela-

den, ziehen dann aber nachts weiter

Strom, da man sie ja nicht vom Netz

nimmt. Also: lieber tagsüber aufladen

und vom Strom trennen, wenn der Akku

hundert Prozent erreicht hat.

Noch immer werde die Beleuchtung

oft unterschätzt, weiß der Fachmann.

Tauscht man Halogen-Leuchten gegen

LED aus, kann das 80 Prozent und mehr

einsparen. „Zwar macht die Beleuch-

tung nur zehn Prozent vom Haushalts-

strom aus, aber 80 Prozent von zehn

Prozent sind auch was“, sagt Stefan

Nakazi und betont: „Das sind alles klei-

ne Beträge, die sich aber summieren.“

Das gilt auch für die vielen, vielen

weiteren Tipps, die er hat: Heizlüfter,

beispielsweise, sind echte Stromfres-

ser. Gleiches gilt für Wäschetrockner.

Wer dennoch nicht darauf verzichten

will, sollte auf Wärmepumpentechnik

achten und ein A+++-Gerät kaufen. Der

Kühlschrank sollte nicht am Herd und

nicht in der prallen Sonne stehen sowie

nicht zu kalt eingestellt sein.

„Auf der Glasplatte unten sollten

drei Grad sein, weiter oben reichen

sieben“, sagt Nakazi und rät dies mit

einem Thermometer im Kühlschrank

zu messen. Eine Spülmaschine sollte

zudem immer ordentlich voll gepackt

werden. Als Richtwert gibt der Mit-

arbeiter der nordrhein-westfälischen

Verbraucherzentrale 80 Teile an – „da

zählt jedes kleine Löffelchen“. Wer

eine Maschine hat, sollte sich übrigens

Vorspülen per Hand sparen. „Sonst ver-

braucht man zweimal warmes Wasser.“

Und, wie gesagt: Das kostet.

Immer wieder ein Thema ist auch das

richtige Heizen und Lüften. Dazu hat

die SWB einen umfassenden Ratge-

ber herausgegeben, den Mieter gerne

bei ihren Kundenbetreuern erhalten

können.

Es zeigt sich also: Viele kleine Einsparun-

gen können sich letztlich zu einer erheb-

lichen Ersparnis im Jahr summieren.

Jahresergebnis trotzt

Pfingststurm ELA

Ungeachtet der hohen Schäden, die der

Pfingststurm Ela auch in den SWB–Beständen

hinterlassen hat, verzeichnet die Gesellschaft

erneut ein gutes Jahresergebnis. Mit einem

Jahresüberschuss in Höhe von 1.205 T Euro

wurde das Vorjahresergebnis übertroffen.

Besonders positiv sei hierbei die Tatsache,

dass die marktbedingte Leerstandsquote auf

ein nahezu historisches Tief gesunken sei,

erklären erfreut Geschäftsführer Ulf Lenner-

mann und Prokurist Andreas Timmerkamp.

„Dies ist ein Zeichen dafür, dass die SWB mit

ihrer strategischen Ausrichtung und ihren, mit

über 36 Euro pro m² Wohnfläche erneut über-

durchschnittlich hohen Investitionen in die

Bestände, den demografischen, ökologischen

und ökonomischen Herausforderungen des

Mülheimer Wohnungsmarktes gewachsen ist.

Diesen Weg werden wir auch in Zukunft kon-

sequent fortsetzen“, führt Ulf Lennermann

weiter aus.

+++

SWB trauert

um zwei langjährige,

engagierte Kollegen und Mitarbeiter. Im Alter

von 62 Jahren verstarb Hermann Stockamp.

Der Abteilungsleiter EDV war seit 1982 bei

der SWB beschäftigt. Im Alter von 60 Jahren

verstarb Claus-Dieter Weber. Er war seit 2010

im Bereich der Wohnungsvermietung tätig.

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Rauchmelder

können Leben retten.

Die NRW-Landesregierung macht deren Instal-

lation in Wohnungen bis spätestens Ende 2016

zur Pflicht. Die SWB hat bereits im Januar

2014 begonnen, Rauchmelder in den Woh-

nungen anzubringen. Insgesamt geht Oliver

Ahrweiler, Leiter der Abteilung Bestandspfle-

ge/Architektur- und Ingenieur-Leistungen,

von rund 26.000 Rauchmeldern aus, die bis

Ende dieses Jahres installiert werden. Und

die Arbeiten liegen gut in der Zeit: In rund

7.750 Wohnungen ist laut Oliver Ahrweiler die

Montage bereits abgeschlossen. Insgesamt

gehören zum Mülheimer SWB-Bestand 8.570

Wohnungen.