Verkehrssicherung

Wir weisen darauf hin, dass die Allgemeinbereiche nicht zum Abstellen von Möbelstücken oder Sperrmüll und dergleichen verwendet werden dürfen, da diese in jedem Fall eine erhöhte Brandlast darstellen. Im Brandfall entwickelt sich in kürzester Zeit giftiges Rauchgas, wodurch unter anderem sowohl die Atmung als auch die Sicht stark beeinträchtigt werden. Eine Orientierung, selbst in einem bekannten Umfeld, wird dann wesentlich erschwert.

Da das Treppenhaus als Fluchtweg dient, können dort abgestellte Gegenstände jeder Art und Größe, das heißt auch kleine, ungefährlich wirkende Dekorationen, im Gefahrenfall Stolperfallen und Brandbeschleuniger darstellen. Daher sind die zur gemeinsamen Benutzung bestimmten Räume, Einrichtungen und Anlagen, insbesondere Fluchtwege, Treppenhäuser und Allgemeinkeller von den Mietern grundsätzlich freizuhalten von Gegenständen jeglicher Art.

Bisher wurden alle Mieter der Hausgemeinschaft von SWB angeschrieben und mit Fristsetzung aufgefordert, die entsprechenden Gegenstände zu entfernen. Diese Vorgehensweise wurde ab September 2017 geändert.

SWB wird alle entsprechenden Gegenstände ab diesem Zeitpunkt unverzüglich und endgültig entfernen lassen. Hierzu wird eine gesonderte Aufforderung dann nicht mehr erfolgen. Die entstehenden Kosten für die Beseitigung und eventuelle Verwahrung werden, sofern sich der Verursacher ermitteln lässt, diesem direkt in Rechnung gestellt, beziehungsweise der Hausgemeinschaft in Form von Betriebskosten.

Es gelten folgende Regelungen:

a)    Topfpflanzen, Blumen, Gemälde, Fotos und andere Dekorationsartikel

-      Diese gehören nicht in die Allgemeinbereiche. Es gibt keine Ausnahmeerlaubnis.

b)    Schuhe, Schuhschränkchen, Kommoden, Schränke, Garderoben und Schirmständer

-      Schuhe dürfen nur kurzzeitig aufgrund der Witterungsverhältnisse vor der Wohnungstür abgestellt werden, und auch nur in angemessener Anzahl, das heißt ein Paar jeder Person, die sich in der Wohnung aufhalten. Die generelle Aufbewahrung von Schuhen außerhalb der Wohnung als Dauerzustand ist zu unterlassen und wird nicht geduldet.

-      Schuhschränkchen, Schirmständer, Kommoden, Schränke und Garderoben gehören nicht in die Allgemeinbereiche. Es gibt keine Ausnahmeerlaubnis.

c)    Kinderwagen, Rollator und Rollstuhl

-      Kinderwagen dürfen vorübergehend, das heißt für die kurzfristige Unterbrechung der Nutzung, im Hausflur abgestellt werden, unter der Voraussetzung, dass der Zugang zu den Briefkästen und den Kellerabgängen, nicht behindert wird und insbesondere auch keine Fluchtwege verstellt werden. Der Kinderwagen muss zusammengeklappt oder weggeschoben werden können. Wird der Kinderwagen tagsüber, beziehungsweise abends nicht mehr genutzt, ist er in die Wohnung beziehungsweise in einen geeigneten Abstellraum, zum Beispiel den eigenen Keller, zu transportieren.

-      Für Rollatoren und Rollstühle gilt dasselbe. Notfalls müssen sie zusammengeklappt werden, um den anderen Bewohnern genug Platz zum Transport sperriger Gegenstände oder zur Unterbringung eigener Gehhilfen und Kinderwagen zu lassen.

d)    Fahrrad und Fahranhänger

-      Das Abstellen von Fahrrädern und Fahranhängern im Treppenhaus ist untersagt. Sofern ein gesonderter, als solcher gekennzeichneter Fahrradabstellraum vorhanden ist, dürfen hier nur funktionsfähige und tatsächlich noch benötigte Fahrräder, Fahrradanhänger, Kinderwagen und Rollatoren, nicht aber Krafträder, Autoreifen, oder vergleichbare Gegenstände abgestellt werden.

e)    Papier, Kartons, Schrubber und Wischmob

-      Kartons und Papierstapel, zum Beispiel Werbewurfsendungen, dürfen nicht über längere Zeit im Treppenhaus gelagert werden. Es handelt sich um höchst brennbares Material. Jeder Mieter ist für die zügige Entfernung, auch im eigenen Sicherheitsinteresse, selbst zuständig.

-      Schrubber, Besen und Wischmob stellen Stolperfallen dar und müssen unverzüglich nach Gebrauch wieder in die dafür geeigneten Abstellräume in der eigenen Wohnung untergebracht werden.

Wir verstehen natürlich, dass Sie Ihren Hausflur gern auch wohnlich gestalten möchten und manchmal Platz für Gegenstände benötigen, die entsorgt werden sollen. Trotzdem geht es hier um Ihre Sicherheit, die an erster Stelle steht.

Wir bitten, in Ihrem eigenen und im Interesse Ihrer Mitbewohner, um Befolgung und Unterstützung dieser Sicherheitsvorkehrungen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.